Bestnoten für Re-Design der Caritas Spenderinfo

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Schönheit allein genügt nicht – eine Zeitschrift muss auch Wirkung zeigen. Und bei der Caritas Spenderinfo bedeutet das: Sie muss zum Spenden anregen. Mit diesem Ziel vor Augen konzipierte EGGER & LERCH einen umfassenden Relaunch – mit ausgezeichnetem Erfolg, wie eine Fessel-GfK-Umfrage zeigt.

„Wie können wir unsere LeserInnen mehr zum Lesen und damit auch zum Spenden verführen?“, seufzte die Caritas-Mitarbeiterin im Vorgespräch mit EGGER & LERCH. Eine der möglichen Ursachen des Problems: „Unser Layout ist zu wenig abwechslungsreich.“

Für das Redesign der Caritas-„Spenderinfo“ wählte die Caritas gemeinsam mit EGGER & LERCH einen modernen Ansatz: Die Lesetexte sollten anregend, aber nicht zu lang sein und mit vielen, mundgerecht portionierten Info-Häppchen abwechseln. Vor allem aber mussten Schicksale von Menschen aufgegriffen und damit Not persönlich erlebbar werden. Dabei sollte auch der Hinweis auf Spendenmöglichkeiten klarer ersichtlich werden.

Nach zweimonatiger Vorarbeit wurde die neue Zeitung von Fessel-GfK auf Eindruck, Lesefreundlichkeit und natürlich Auswirkung auf die Spendenfreudigkeit abgetestet. Das Ergebnis ist überzeugend für die Arbeit von EGGER & LERCH: Mit der Schulnote 1,6 erhielt die neue Zeitung eine ausgezeichnete Sympathie-Note, bei der Spendenfreudigkeit sogar die Bestnote 1,3.

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Was wurde im Detail verändert?

Abwechslung bringt Leben in die Zeitung. Seiten mit großzügigeren Hintergrundstorys wechseln mit kleinteiligen Seiten ab. Ein ausführliches Interview mit einem Caritas-Mitarbeiter ist fixer Bestandteil jeder Ausgabe. Auf den „SOS-Menschen in Not“-Seiten stehen vor allem Betroffene und ihre Schicksale im Vordergrund. So wird Spenden persönlich.

Aufmerksamkeit durch Bilder und Kästen. Das Layout ist bewusst reduziert auf Bilder und Texte. Der entstehende Weißraum lenkt den Blick automatisch auf die eigentlichen Inhalte: die Menschen und ihre Geschichten. Auf vielen Fotos werden Betroffene aus dem Hintergrund freigestellt und groß präsentiert. So wirken sie eindrucksvoll und berührend, sprechen beinahe mit dem Leser. Die relativ kurz gehaltenen Haupttexte werden durch Lese- und Faktenkästen ergänzt, in denen die Leser z. B. erfahren, was hinter „Louise-Bus“ oder „Gruft“ steckt. So wird Spenden interessant.

Klare Angaben zum Thema Spenden. Immer wieder werden durch genaue Angaben, um wieviele Euro ein Mensch z. B. einen Tag lang versorgt werden kann, undifferenzierte Beträge in die „Ware Hilfe“ umgerechnet. Im Kopfteil findet der spendenwillige Leser schließlich Kontonummer und Spendenkennwort. So wird Spenden logisch.

Die Spende kommt zum Spender. Die Spenderinfo der Caritas erscheint 12 x jährlich mit 8-16 Seiten. Jetzt können die Caritas-Einrichtungen in den 9 Bundesländern in jeder Ausgabe bis zu 8 Seiten mutieren und mit „lokalen“ Inhalten ihrer Diözesen füllen. So wird Spenden „nah“.

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