Vielfalt, die sich lohnt
Früher oder später taucht die Frage in jedem internationalen Unternehmen auf: In welchen Sprachen sollen unsere Zeitschriften erscheinen? Nur Deutsch? Deutsch und Englisch? Nur Englisch? Oder gleich in jeder Landessprache unserer Märkte? Eines steht fest: Medien in der Muttersprache des Empfängers werden eher gelesen als z. B. englische Einheitsausgaben und erzielen daher eine wesentlich stärkere Wirkung. Vielfalt kann sich also durchaus lohnen.
Wie realisieren Sie perfekte Sprachvarianten Ihrer Zeitschrift? Als Spezialagentur für Kunden- und Mitarbeiterzeitschriften hat EGGER & LERCH auch mit mehrsprachigen Publishing-Projekten viel Erfahrung. Je nach Unternehmensstruktur und Ziel der Publikation gibt es verschiedenste Wege zum Ziel. Folgende Optionen sollten Sie in Betracht ziehen:
Sprache: Mehrere in einem Heft oder Sprachmutationen?
Bis zu zwei Sprachen können Sie auch in einem einzigen Heft unterbringen, wie z. B. die vielen Bordmagazine der Airlines.
Vorteile: einfachere Logistik, evt. geringere Produktionskosten, denn eine höhere Auflage ein und desselben Hefts ist oft – trotz höherem Seitenumfang – günstiger als zwei komplett verschiedene Ausgaben
Nachteil: Möglicherweise unübersichtliches, leserunfreundlicheres Layout
Produktion: lokal …
Unternehmen, die über Niederlassungen in den einzelnen Ländern verfügen, überlassen die Erstellung lokaler Ausgaben ihrer Zeitschriften oft den Mitarbeitern vor Ort. So stellt z. B. Philips DAP den Ländern fertig gestaltete Händlernewsletter in englischer Sprache auf CD zur Verfügung, die lokal übersetzt, gesetzt und schließlich gedruckt werden.
Vorteile: Einfache Abläufe, Möglichkeit länderspezifischer Adaptionen, Nutzung evt. preiswerterer regionaler Lieferanten für den Druck
Nachteil: Weniger Kontrolle über Qualität und Erscheinungsbild
… oder zentral?
Im Gegensatz dazu steht die zentrale Produktion aller Ausgaben in einem Land (z. B. in Wien als Sitz einer Konzernzentrale):
Vorteile: Maximale Kontrolle über Erscheinungsbild und Qualität, Nutzung von Synergien bei gemeinsamer Produktion aller Ausgaben
Nachteil: Höherer Kommunikations-, Koordinations- und Logistikaufwand
Welche der beiden Varianten kostengünstiger ist, lässt sich nicht generell sagen. Im Einzelfall sind Infrastruktur und Kostenniveau des Ziellandes entscheidend, ob sich eine dezentrale Produktion lohnt oder nicht.
Übersetzung: intern …
Die Verlockung ist groß: „Wir haben doch in Budapest eine zweisprachige Sekretärin – die könnte sicher die Übersetzungen übernehmen!“, heißt es nicht selten. Oder: „Die vielen Fachbegriffe kennt sicher kein Übersetzer, das machen wir lieber gleich selbst.“ Doch Vorsicht: Der Einsatz interner Hobby-Übersetzer ist in der Regel keine gute Idee. Denn nur dass jemand zwei Sprachen beherrscht, heißt noch lange nicht, dass er über das sprachliche Feingefühl und die Sorgfalt eines hauptberuflichen Übersetzers verfügt.
… oder extern?
Also: lassen Sie Profis ans Werk und nutzen Sie die Kenntnisse der eigenen zweisprachigen Mitarbeiter zusätzlich, um die Übersetzungen auf firmen- und branchenspezifische Fachbegriffe hin durchzusehen. Diese Kombination bürgt erfahrungsgemäß für die beste Qualität.
Inhalt: gleich oder verschieden?
Wenn Sie schon länderspezifische Ausgaben produzieren, liegt es nahe, nicht nur eine übersetzte Einheitsausgabe zu verbreiten, sondern auch „Lokalseiten“ in Ihre Zeitschrift zu integrieren. Bei Kundenzeitschriften ist es sehr empfehlenswert, gezielt auf die regional verschiedenen Ansprüche Ihrer Leser einzugehen. Im Gegensatz dazu profitieren reine Mitarbeiterzeitschriften, die in mehreren Ländern erscheinen, gerade durch die Internationalität und den „Blick über den Tellerrand“. Für Leser in Ungarn ist es z. B. durchaus interessant zu wissen, was die Kollegen in Deutschland beschäftigt und umgekehrt. So enthält z. B. die STRABAG inform in allen vier Augaben (deutsch, englisch, tschechisch, ungarisch) die gleichen Berichte über Projekte in allen Ländern.
Druckmutation: farbig oder nur in schwarz?
Noch ein Tipp zum Schluss: Bei inhaltsgleichen Sprachmutationen gibt es eine Möglichkeit, Druckkosten zu sparen. Wenn alle Texte nur in schwarz gedruckt werden und die Position aller farbigen Elemente (Fotos, Flächen etc.) gleich bleibt, können die Varianten durch den Austausch einer einzigen Druckplatte (statt vier) pro Sprache produziert werden. Dieser Trick erfordert allerdings ein entsprechend cleveres Design und größte Sorgfalt in der Druckvorstufe.
Nutzen Sie das EGGER & LERCH-Know-how! Planen Sie eine Zeitschrift mit Sprachmutationen oder wollen Sie die Abläufe einer bereits laufenden Publikation optimieren? Dann nutzen Sie die Erfahrung, die EGGER & LERCH mit derartigen Projekten hat. Gerne beraten wir Sie unverbindlich.
Ihr Ansprechpartner: Klaus Lerch, Tel.: +43-1-524 89 00, E-Mail: k.lerch@egger-lerch.at


