Etwas bananiger, bitte! Farbsysteme im Überblick

„Die Fläche sollte etwas mehr ins Bananige gehen ...“ Also hellgrün – oder doch lieber braun gefleckt? So geht’s also nicht. Deshalb gibt es eine Reihe von Farbsystemen, mit denen sich Farben als Zahlen ausdrücken und somit klipp und klar definieren lassen.

 

PANTONE:

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Dieses System umfasst über 1.000 verschiedene Farben für grafische Anwendungen. Von PANTONE gibt es Farbmusterfächer für verschiedenste Druckverfahren und Bedruckstoffe (z. B. gestrichenes und ungestrichenes Papier), aber auch die Druckfarben selbst. D. h. die Druckerei kann z. B. 1 kg „PANTONE 445“ kaufen und diese als „Sonderfarbe“ in die Druckmaschine füllen. Außerdem gibt es Umrechungstabellen, die zeigen, wie man PANTONE-Farben, soweit möglich, in CYMK (für den Vierfarbdruck) umsetzt.

 

HKS:

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Die Druckfarbenhersteller Hostmann-Steinberg, K+E und Schmincke haben gemeinsam 88 verschiedene Volltonfarben definiert, für die es, ähnlich wie für PANTONE, Farbmusterfächer und natürlich die entsprechenden Druckfarben zu kaufen gibt. Sie werden vor allem in Europa von Druckereien gern verwendet. Die Farbauswahl ist zwar kleiner als jene von PANTONE, doch sind die Farben auf die verschiedenen Bedruckstoffe deutlich besser abgestimmt – d. h. HKS 4 auf gestrichenem Papier sieht sehr ähnlich dem HKS 4 auf ungestrichenem Papier aus.

 

CMYK:

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Farbdefinitionen nach CMYK bestehen einfach aus 4 Prozentsätzen: z. B. 100 % Cyan, 50 % Magenta, 20 % Gelb und 0 % Schwarz, das ergibt im Zusammendruck ein stumpfes Dunkelblau. CMYK ist das gängigste Farbsystem für Zeitungen und Zeitschriften.

 

RAL:

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RAL ist ein Farbsystem, das im Bereich Folien, Siebdruck, Lacke und Textilien sehr gebräuchlich ist. Mit RAL-Farbnummern können Offsetdrucker oder Grafiker oft nichts anfangen, daher ist es ratsam, eine vergleichbare HKS- oder PANTONE-Nummer zu bestimmen.

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