Fotos für Ihre Zeitschrift: Woher nehmen und nicht stehlen?
Ohne Bilder keine Zeitschrift: Denn Textwüsten wandern fast immer ungelesen in den Papierkorb. Doch wie kommen Sie zu guten Fotos, ohne gleich ein Vermögen loszuwerden?
Fotograf: Auftragsfotografie ist die aufwändigste, aber qualitativ meist ideale Methode. Sie bekommen exakt, was Sie wollen, und das auch noch exklusiv. Formulieren Sie ein präzises Briefing (Motiv, Stil, Aufnahmeort, Verwendung, Auftragsumfang) und lassen Sie mehrere Fotografen anbieten. Für viele Themen gibt es Spezialisten, z. B. Food, Industrie, Architektur, Menschen. Die Kosten reichen von 150,– für einen Reportage-Schnappschuss vor Ort bis zu 2.000,– und mehr für aufwändige Studiofotografie, Honorare für Models noch nicht eingerechnet. Wichtig: Vor Auftragsvergabe möglichst unbeschränkte Nutzungsrechte ausverhandeln. Beim Shooting selbst möglichst viele Varianten (Motiv, Licht, Perspektive) fotografieren lassen. Einige Aufnahmen mehr kosten nicht die Welt, ein neuer Termin ist viel, viel teurer.
Bildagenturen: Wenn das Budget knapper ist oder ein eher allgemeines Motiv ausreicht, sind Bildagenturen die ideale Adresse. Die meisten Agenturen bieten inzwischen sowohl lizenzpflichtige als auch lizenzfreie Bilder an.
Lizenzpflichtige Bilder („rights managed“) werden je nach Verwendung abgerechnet: Bevor Sie ein Bild von der Agentur verwenden, müssen Sie die beabsichtigte Verwendung genau beschreiben: Art und Auflage des Mediums, Verbreitungsgebiet, thematisches Umfeld, Abbildungsgröße. Erst dann erhalten Sie einen Kostenvoranschlag, der nur (!) die Nutzungshonorare für genau diese Anwendung umfasst. Gegen erhöhte Honorare kann man manche Bilder auch „auskaufen“, d. h. (fast) unbeschränkte Nutzungsrechte erwerben oder die Nutzungsrechte exklusiv erwerben, so dass z. B. kein Mitbewerber das gleiche Motiv verwenden darf. Dieser Handel mit Lizenzen ist relativ mühsam und kann auch recht teuer werden, von ca. 200,– bis weit über 1.000,– pro Bild. Für Zeitschriften mit regelmäßigem Bedarf lassen sich aber günstigere Bedingungen aushandeln. Fragen kostet nichts. Auf manchen Websites kann man sich die Lizenzhöhe online berechnen lassen.
Lizenzfreie Fotos („royalty free“) funktionieren nach einem einfacheren Prinzip. Sie bezahlen einmal einen Fixpreis, und dann dürfen Sie das Bild nahezu beliebig verwenden (Ausnahmen gibt es im Hinblick auf den Wiederverkauf, sowie die Verwendung in anstößigen Zusammenhängen). Die meisten Anbieter vertreiben die Bilder entweder als thematisch sortierte CDs (100 oder mehr Bilder pro Thema, ca. 250,– bis 600,– pro CD) oder einzeln über das Internet (ca. 20,– bis 250,– pro Bild, je nach Dateigröße). Auch manchen Clipart-Sammlungen liegen frei verwendbare Fotos bei, diese sind in Auflösung und Qualität für den professionellen Einsatz aber nur selten geeignet.
Viele Bildagenturen legen – neben ihrem Web-Auftritt – dicke Bildkataloge auf, in denen Bilder zu verschiedensten Themen abgedruckt sind. Wird man darin noch nicht fündig, helfen die Kundenbetreuer weiter und suchen im Archiv weitere Fotos entsprechend den Anforderungen. Die Kataloge können kostenlos angefordert werden, individuelle Vorschläge erhalten Sie ebenfalls gratis oder gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr. Der schnellere Weg führt aber meistens über die Website.
Bildagenturen
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http://www.zefa.at
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Vertrieb von Bild-CDs und Online-Shop für Einzelfotos:
http://www.fontshop.at
Meta-Suche in mehreren Bildarchiven gleichzeitg:
http://www.creativepro.com

